Hepatische Lipidose bei der Katze | Futterfinder.com

Die Erkrankung entsteht durch mangelhafte Futteraufnahme, unabhängig von der Ursache für den Appetitmangel. Bei Feststellung einer Leberverfettung muss also nach der Ursache für den reduzierten Appetit gesucht werden. Diese Ursachensuche gestaltet sich oft schwierig und ist in bis zu 50 % der Katzen mit hepatischer Lipidose nicht erfolgreich.



Hepatische Lipidose bei der Katze | Futterfinder.com

Hepatische Lipidose bei der Katze – was ist das?

Die hepatische Lipidose ist im Grunde nichts anderes als eine Leberverfettung. Sie tritt bei Katzen jedoch nicht unbedingt als direkte Folge von zu kalorien- oder fettreicher Nahrung auf, sondern wird oft festgestellt, wenn die Katze über längere Zeit nicht ausreichend Kalorien zu sich nimmt. Mit Übergewicht hat die Erkrankung trotzdem etwas zu tun. Sie kommt vorwiegend bei dicken Katzen vor, die plötzlich aufhören zu fressen. Die Fettreserven werden in solch einem Fall mobilisiert, um dem Körper Energie zuzuführen. Die Leber der Katze kommt mit den aus dem Fettgewebe freigesetzten Fetten jedoch nicht zurecht. Sie wird regelrecht von Fett überschwemmt und kann ihren normalen Funktionen nicht mehr nachgehen.

Wodurch entsteht eine hepatische Lipidose?

Die Erkrankung entsteht durch mangelhafte Futteraufnahme, unabhängig von der Ursache für den Appetitmangel. Bei Feststellung einer Leberverfettung muss also nach der Ursache für den reduzierten Appetit gesucht werden. Diese Ursachensuche gestaltet sich oft schwierig und ist in bis zu 50 % der Katzen mit hepatischer Lipidose nicht erfolgreich.

Beim Diabetes mellitus kommt es aus einem anderen Grund zur Leberfettung. Die Katzen haben in der Regel zwar einen guten Appetit, durch den Mangel an Insulin erreicht die mit der Nahrung aufgenommene Energie die Zellen jedoch nicht. Der Körper reagiert mit Abbau des Fettgewebes.

Ist die hepatische Lipidose schlimm?

Ja und nein. Bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung sowie nur geringen Leberveränderungen ist die Prognose gut. Gelingt es jedoch nicht, den Prozess der Leberverfettung rechtzeitig zu stoppen, kann sich ein Teufelskreislauf entwickeln. Die durch die Leberverfettung entstehende Leberfunktionsstörung kann zur Appetitlosigkeit bei der Katze führen. Die anhaltende Nahrungsverweigerung wiederum führt zu noch stärkerer Leberverfettung. Wird hier nicht durch intensive tierärztliche Behandlung eingegriffen, sterben 90 % der Katzen in diesem Stadium.

Wie erkenne ich eine hepatische Lipidose?

Typische Symptome sind:

  • Futterverweigerung

  • Gewichtsverlust

  • Apathie

  • Gelbverfärbung der Schleimhäute

Auch zentralnervöse Ausfälle wie Schwanken, Speicheln, Blindheit oder Krämpfe sind möglich.

Wie kann ich meine Katze therapeutisch unterstützen?

Das A und O ist die Aufnahme hochwertiger Proteine, um ausreichend Energie zu erhalten. Du solltest eine artgerechte Fütterung für deine Katze wählen – eine Nahrung, die aus Fleisch und nicht aus Pflanzen oder Kohlenhydraten besteht. Eine tägliche Zugabe von 250–500 mg Taurin und L-Carnitin kann sich bei der Leberlipidose positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.

HIER GEHT ES ZU PROTEINREICHEM KATZENFUTTER



HIER GEHT ES ZUM TAURIN 



Schon gewusst?

Ob deine Katze über- oder untergewichtig ist, kannst du anhand des „Body Condition Score“ feststellen. Dafür schaust du deine Katze genau an, tastest sie ab und beurteilst sie nach den festgelegten Punkten.