Lebererkrankung bei Katzen




Lebererkrankung bei Katzen

Hepatische Lipidose bei Katzen

Was ist hepatische Lipidose und wie entsteht sie?

Die hepatische Lipidose ist im Grunde nichts anderes als eine Leberverfettung. Sie ist allerdings bei der Katze nicht unbedingt eine direkte Folge von zu kalorien- oder fettreicher Nahrung, sondern wird eher dann gefunden, wenn die Katze über eine längere Zeit nicht ausreichend Kalorien zu sich nimmt. Mit Übergewicht hat die Erkrankung trotzdem etwas zu tun. Sie tritt nämlich vorwiegend bei dicken Katzen auf, die plötzlich aufhören zu fressen. Die Fettreserven werden in solch einem Fall mobilisiert, um dem Körper Energie zuzuführen. Die Leber der Katze kommt mit dem aus dem Fettgewebe freigesetzten Fetten jedoch nicht zurecht. Sie wird regelrecht von Fett überschwemmt und kann ihren normalen Funktionen nicht mehr nachgehen. 

Die Erkrankung entsteht durch mangelhafte Futteraufnahme unabhängig von der Ursache für den Appetitmangel. Bei Feststellung einer Leberverfettung muss also nach der Ursache für den reduzierten Appetit gesucht werden. Diese Ursachensuche gestaltet sich oft schwierig und ist in bis zu 50% der Katzen mit hepatischer Lipidose nicht erfolgreich. 

Beim Diabetes mellitus kommt es aus anderem Grund zur Leberfettung. Die Katzen haben in der Regel zwar einen guten Appetit, durch den Mangel an Insulin erreicht die mit der Nahrung aufgenommenen Energie die Zellen aber nicht. Der Körper reagiert mit Abbau des Fettgewebes. 

Kann man hepatische Lipidose behandeln? 

Bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung der zu Grunde liegenden Erkrankung und nur geringen Leberveränderungen ist die Prognose gut. Gelingt es jedoch nicht, den Prozess der Leberverfettung rechtzeitig zu stoppen, kann sich ein Teufelskreislauf entwickeln. Die mit der Leberverfettung entstehende Leberfunktionsstörung kann zur Appetitlosigkeit bei der Katze führen. Die anhaltende Nahrungsverweigerung wiederum führt zu noch stärkerer Leberverfettung. Wird hier nicht durch intensive tierärztliche Behandlung in den Prozess eingegriffen, sterben 90% der Katzen in diesem Stadium.

Behandlung durch das richtige Futter

Das A und O ist die Aufnahme hochwertiger Proteine um ausreichend Energie zu erhalten. Du solltest eine artgerechte Fütterung für Deine Katze wählen. Eine Nahrung, die aus Fleisch und nicht aus Pflanzen oder Kohlenhydraten besteht. Eine tägliche Zugabe von 250-500 mg Taurin und L-Carnitin kann sich bei der Leberlipidose positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.

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Wird häufig in diesem Artikel genannt:

Taurin ist ein lebenswichtiger Nährstoff, welcher vom Organismus der Katze nicht ausreichend hergestellt wird. Um den Bedarf Ihrer Katze an Taurin zu decken, fügen Sie eine kleine Menge PRO Taurin der täglichen Nahrung zu. PRO Taurin ist geruch- und geschmacklos und verändert nicht den Geschmack des Katzenfutters.

Hunde können Taurin selbst herstellen. Katzen bilden nur geringe Mengen, weshalb sie Taurin als Nährstoff aus ihrer Nahrung aufnehmen müssen.

Frei von Füllstoffen und Rieselhilfen.