Warum Trockenfutter schlecht für Katzen ist | Futterfinder.com

Schauen wir uns die Herstellung von Trockenfutter einmal etwas genauer an: In der Deklaration der meisten Trockenfutter finden wir oft das Wort „Fleisch- oder Fischhydrolysat“.



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Trockenfutter für Katzen – sinnvoll oder Risiko für die Gesundheit?

Trockenfutter gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Fütterungsformen bei Katzenhaltern. Es ist praktisch, lange haltbar und einfach zu dosieren. Doch immer häufiger stellt sich die Frage: Ist Trockenfutter wirklich artgerecht für Katzen – oder nur eine bequeme Lösung für den Menschen?

In diesem Artikel bekommst du einen ehrlichen, fundierten Überblick über die Zusammensetzung, die Herstellung und die möglichen Auswirkungen von Trockenfutter auf die Gesundheit deiner Katze.

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Warum Trockenfutter so beliebt ist

Die Popularität von Trockenfutter hat vor allem praktische Gründe. Es riecht weniger intensiv, kann über längere Zeit im Napf bleiben und lässt sich unkompliziert portionieren. Viele Halter verbinden außerdem die harte Konsistenz mit einer positiven Wirkung auf die Zahngesundheit.

Doch genau hier beginnt bereits die erste wichtige Einordnung:
Was praktisch für den Menschen ist, ist nicht automatisch optimal für die Katze.

Wie Trockenfutter wirklich hergestellt wird

Ein Blick in die Produktion zeigt schnell, dass Trockenfutter ein stark industriell verarbeitetes Produkt ist.

In vielen Rezepturen finden sich Begriffe wie Fleisch- oder Fischhydrolysat. Dabei handelt es sich um aufgespaltene Eiweißbestandteile, die durch chemische oder enzymatische Verfahren entstehen. Diese werden vor allem eingesetzt, um die Akzeptanz des Futters zu erhöhen – insbesondere bei Rezepturen, die einen hohen Anteil an pflanzlichen Rohstoffen enthalten.

Denn ein zentraler Punkt ist:
Ohne Stärke funktioniert Trockenfutter technisch kaum.

Getreide oder stärkehaltige Alternativen wie Kartoffeln oder Reis dienen als Bindemittel, damit die Masse überhaupt pelletiert werden kann.

Wie Trockenfutter wirklich hergestellt wird

Ein Blick in die Produktion zeigt schnell, dass Trockenfutter ein stark industriell verarbeitetes Produkt ist.

In vielen Rezepturen finden sich Begriffe wie Fleisch- oder Fischhydrolysat. Dabei handelt es sich um aufgespaltene Eiweißbestandteile, die durch chemische oder enzymatische Verfahren entstehen. Diese werden vor allem eingesetzt, um die Akzeptanz des Futters zu erhöhen – insbesondere bei Rezepturen, die einen hohen Anteil an pflanzlichen Rohstoffen enthalten.

Denn ein zentraler Punkt ist:
Ohne Stärke funktioniert Trockenfutter technisch kaum.

Getreide oder stärkehaltige Alternativen wie Kartoffeln oder Reis dienen als Bindemittel, damit die Masse überhaupt pelletiert werden kann.

Herstellung unter Extrembedingungen

Ein entscheidender Punkt, der häufig unterschätzt wird, ist der Herstellungsprozess selbst.

Trockenfutter wird unter extrem hohen Temperaturen und Druck hergestellt – teilweise bis zu 250 °C. In diesem Prozess:

  • werden Proteine stark verändert

  • Fette oxidiert oder denaturiert

  • natürliche Vitamine zerstört

  • sekundäre Pflanzenstoffe weitgehend eliminiert

Anschließend müssen synthetische Vitamine und Mineralstoffe wieder zugesetzt werden, um das Produkt überhaupt als Alleinfuttermittel deklarieren zu können.

Der größte Kritikpunkt: der extrem niedrige Feuchtigkeitsgehalt

Trockenfutter enthält nur etwa 8–10 % Feuchtigkeit. Für eine Tierart, die ursprünglich einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung deckt, ist das ein entscheidender Faktor.

Katzen haben von Natur aus ein sehr schwaches Durstempfinden. Das bedeutet:
Sie trinken oft nicht genug, um die fehlende Flüssigkeit auszugleichen.

👉 Blogartikel: Die richtige Ernährung für Katzen

Flüssigkeitsbedarf der Katze – ein oft unterschätztes Thema

Eine durchschnittliche Katze benötigt etwa 40–60 ml Flüssigkeit pro kg Körpergewicht pro Tag.

Das bedeutet für eine 4-kg-Katze:

  • ca. 300 ml Flüssigkeit täglich

Dieser Bedarf wird über Nassfutter deutlich besser gedeckt als über Trockenfutter.

Ein Beispiel:
200 g Nassfutter enthalten bereits rund 160 ml Wasser.

Bei Trockenfutter muss diese Menge vollständig über zusätzliches Trinken ausgeglichen werden – was in der Praxis selten zuverlässig funktioniert.

Mögliche gesundheitliche Folgen von Trockenfutter

Ein dauerhaft niedriger Flüssigkeitshaushalt kann verschiedene Auswirkungen haben:

  • erhöhte Belastung der Nieren

  • Konzentration des Urins

  • erhöhtes Risiko für Struvitsteine

  • Blasenprobleme und Harnwegserkrankungen

  • Haut- und Fellprobleme

  • Verdauungsstörungen

 

Zahnstein: ein häufiges Missverständnis

Oft wird behauptet, Trockenfutter wirke zahnreinigend. Tatsächlich ist dieser Effekt wissenschaftlich umstritten.

Beim Kauen zerfällt Trockenfutter meist sofort und wird zu einer weichen Masse. Ein mechanischer Reinigungseffekt, wie er bei natürlichem Fleischkauen entsteht, findet kaum statt.

Im Gegenteil:
Durch den hohen Stärkeanteil kann sich sogar ein klebriger Belag bilden, der die Zahnsteinbildung begünstigt.

Was ist die bessere Alternative?

Eine artgerechte Ernährung orientiert sich an der natürlichen Beute der Katze: der Maus.

Diese besteht überwiegend aus:

  • hochwertigem tierischem Eiweiß

  • natürlichen Fetten

  • einem hohen Feuchtigkeitsanteil

Ein gutes Nassfutter bildet diese Struktur deutlich besser nach als Trockenfutter.

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Ein Beispiel für eine hochwertige Fütterungsoption ist das Nassfutter von ANIfit, das einen sehr hohen Fleischanteil besitzt und konsequent auf Getreide verzichtet.

Fazit

Trockenfutter ist in der Praxis vor allem eines: praktisch für den Menschen.
Für die Katze selbst ist es jedoch aus ernährungsphysiologischer Sicht kritisch zu bewerten – insbesondere aufgrund des niedrigen Feuchtigkeitsgehalts und der stark industriellen Verarbeitung.

Eine hochwertige, fleischbasierte und feuchte Ernährung bleibt die deutlich natürlichere und langfristig sinnvollere Lösung für die Katzengesundheit.

Dein Futterfinder-Team

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